Mädelskram, Chaos und ein Abenteuer • 2/3

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Weiter geht es mit dem zweiten Teil aus meinem total verrückten und chaotischen Wochenende.

Samstag stand dann das nächste Shooting an. Mit der lieben Jasmin hatte ich schon einige Wochen zuvor geschrieben. Wir waren uns relativ schnell einig was wir vor haben.

Es sollte ein Shooting in einem wunderschönen Kleid von Lara Loca Cotoure werden. Dieses hatte ich schon als Jasmin und ich angefangen haben zu planen, bei Lara reserviert. Eine Visagistin stand dann auch fest und wir haben uns in Facebook im Gruppenchat ein bisschen ausgetauscht.

Als die Woche vorm Shooting angebrochen war, hatten wir uns noch mal alle abgestimmt. Wir sind noch mal alles durchgegangen, was für das Shooting relevant war. Und da fing das Chaos dann auch schon an. 😀

Ich hatte Lara noch mal wegen dem Kleid angeschrieben. Geblockt für das Wochenende war es, aber hätte ich nicht noch mal geschrieben, dann wäre uns total entgangen, dass ich das Kleid vorab zahlen musste, damit Lara es los schickt. Zum Glück hatte es gerade noch gereicht. Die liebe Lara dachte schon, es hätte sich erledigt mit dem Kleid. 😛

Also mal ganz fix noch das Kleid bezahlt, damit Lara es auch los schicken konnte und es noch rechtzeitig ankommt. Das war also dann schon mal gebongt, dachte ich zumindest erstmal. Weiter ging es damit, dass wir jemanden gesucht haben, der uns Frettchen für unser Shooting zur Verfügung stellt. Es ging relativ schnell, da war das Thema Frettchen auch schon in trockenen Tüchern.

Ich bin dann ungefähr 3/4 Tage vorm Shooting noch mal alles für mich durchgegangen. Uhrzeit, Ort, wie mache ich die Haare usw. Als ich dann in unserem Gruppenchat im Facebook war, bin ich fast rückwärts von der Couch geflogen. Im Gruppennamen stand der 11.06.2017 für das Shooting. Bei mir fingen einfach alle Alarmglocken an zu läuten.

In meinem Kopf fing es nur an zu rattern. Die ganze Zeit hatte ich den 10. Juni in meinem Kalender und Jasmin den 11. Juni in Ihrem Kalender. Ich hab es doch tatsächlich geschafft, den Termin falsch in meinen Kalender einzutragen ich Nuss. 😀 Aber die Kirsche auf dem Sahnehäupchen dazu kommt ja erst noch. Für den 11. Juni hatte ich schon ein paar Wochen vorher ein Shooting ausgemacht. Zack! Da hatte ich den Salat.

So ging das Chaos also weiter, dass wir den Termin umgeschmissen haben, bzw Jasmin und Jo unsere Visa den Termin gerade so noch auf den 10. Juni vorverlegen konnten. Dann ging es weiter mit den Frettchen. Denn auch die mussten ja umterminiert werden. Aber auch das hat zum Glück noch geklappt, so ist es gerade noch mal gut gegangen.

Das Kleid sollte Mittwoch oder Donnerstag bei mir sein. Natürlich ist es einfach immer das selbe. In der Sendungsverfolgung fehlt nur noch die Zustellung. Man ist schon sonst wie früh wach und wartet auf den Postboten. Und wann kommt das Paket dann? – Richtig! Genau dann, wenn man natürlich aus dem Haus muss. Typisch.

Jasmin hatte mich schon gefragt ob das Kleid angekommen ist. Ich war heilfroh, als ich abends nach Hause kam und einen Schein zur Abholung im Briefkasten hatte. Da ich allerdings am Freitag schon früh aus dem Haus bin noch bevor die Post auf hatte, habe ich meinen Freund gebeten mein Paket mit dem Kleid abzuholen.

Irgendwann kam dann auch der Anruf, dass er das Paket abgeholt hat. Mit dem Zusatzhinweis von ihm, dass er es auf der Rückbank in seinem Auto hat. – Mit welchem er wohl gemerkt gerade auf dem Weg in den Nachtdienst war. – Sprich mein lieber Freund hatte es gar nicht auf dem Schirm, dass ich Samstags schon um 13:30 Uhr in Speyer sein musste, inklusive Kleid, er aber erst nach 13 Uhr aus dem Nachtdienst kommt. 😀

Netterweise war er so lieb und ist umgedreht und hat mir das Kleid noch zu Hause hingelegt. Gott sei Dank auch noch mal gerade so gut gegangen. 😛

Ich dachte mir, schlimmer kann es ja nach diesem hin und her jetzt nicht mehr kommen. Doch da hatte ich mich gewaltig getäuscht. Am Samstag Mittag als ich los fahren wollte, sprang ausgerechnet mein Auto mal wieder nicht an. :/ Warum immer dann wenn man wirklich wo hin muss? Jasmin und Jo erstmal informiert, habe ich also meinen Anlasser erstmal ordentlich verprügelt. So ungefähr 25 Minuten lang. 😀 Dann endlich sprang mein Auto an und ich konnte doch noch nach Speyer fahren. 🙂

Jasmin und Jo waren schon total fertig mit den Nerven. – verständlich – In Speyer angekommen, gabs erstmal eine Zigarette zur Beruhigung und dann ging es ans Make-Up. Eigentlich hätte ich es ahnen können, natürlich lief auch da einfach nichts wie geplant.

Meine Augen haben einfach getränt wie bescheuert. Sowas habe ich echt noch nie erlebt. Immer und Immer wieder fing erst das rechte und dann wieder das linke Auge an zu tränen. Jo ist schier verzweifelt. Die Wimpern haben nicht gehalten, der Concealer ist verlaufen und die Wimpern mit der Wimpernzange zurecht biegen… unmöglich. Nach drei Raucherpausen, Zeit und Nerven hat es dann endlich geklappt.

Jo hat einfach ein wunderschönes Make-Up gezaubert. 🙂 Als ich mich dann das erste Mal mit dem kompletten Make-Up gesehen hab, hat das einfach schon wieder das ganze Chaos für mich entschädigt. In dem Moment dachte ich mir einfach nur: „Egal wie chaotisch es bisher war, es hat sich gelohnt.“ Mit so einem tollen Make-Up konnten die Bilder auch nur fabelhaft werden.

Also machten wir uns auf den Weg zum Luisenpark nach Mannheim. Nach einmal umdrehen, weil wir noch etwas vergessen hatten, kamen wir dann auch endlich um 17:45 Uhr an. Da sein wollten wir eigentlich schon 16:30 Uhr. Aber mein Auge hatte da eben einfach andere Pläne. 😀

Gerade angekommen und ins Kleid geschlüpft, stand ich also im Tropenhaus. Jasmin und Jo haben mir gerade das Kleid so festgesteckt gehabt, dass es gut saß. Da kam eine Dame von der Parkaufsicht und fragte uns was wir denn da so treiben. Natürlich hatte Sie auch schon entdeckt, dass wir auch in Begleitung der Frettchen waren. Nachdem wir ihr gesagt hatten was wir vor haben, teilte Sie uns jedoch mit, dass Tiere im Luisenpark nicht erlaubt sind und bat uns abzubrechen.

Abbrechen… und das obwohl wir noch nicht mal angefangen hatten. Es schien als sollte es einfach nicht sein. Alles ging einfach nach hinten los. Nach einem Telefonat mit einer Mitarbeiterin vom Luisenpark mussten wir dann doch leider den Park verlassen. Glücklicherweise gab es auf der gegenüberliegenden Seite vom Luisenpark einen kleinen öffentlichen Park auf den wir dann ausgewichen sind.

Man kann sagen, Ende gut alles gut. Letzendlich waren Jasmin und ich mega happy darüber, dass wir nicht an dem ursprünglich geplanten Spot shooten konnten. Denn dort hätte wir auf keinen Fall so tolles Gegenlicht gehabt wie draußen in dem kleinen Park. 🙂 Die Bilder sind trotz dem ganzen Chaos echt mega toll geworden.

Nach dem Shooting ging es dann für mich weiter zur Videolocation, denn in der Nacht von Samstag auf Sonntag stand der Videodreh an. Wie das zum Abenteuer wurde, erzähle ich euch im letzten Teil. 🙂

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